Liquidität beschreibt, wie schnell du einen Vermögenswert kaufen oder verkaufen kannst, ohne seinen Kurs zu beeinflussen. Vermögenswerte weisen unterschiedliche Liquiditätsgrade auf:
Bargeld
Der liquideste Vermögenswert, da du ihn sofort und einfach in andere Vermögenswerte umwandeln kannst.
Aktien (insbesondere an großen Börsen gehandelte Aktien)
Sie können schnell verkauft und in Bargeld umgewandelt werden, häufig innerhalb eines einzigen Handelstags. Dadurch sind sie sehr liquide.
Immobilien (Häuser oder Grundstücke)
Sie sind weniger liquide, da der Verkaufsprozess Wochen oder sogar Monate dauern kann. Außerdem können erhebliche Transaktionskosten anfallen.
Sammlerstücke (Kunst und Antiquitäten)
Sie sind häufig illiquide, da ihr Wert und die Nachfrage subjektiv sein können. Einen Käufer zu finden, kann lange dauern, insbesondere wenn das Sammlerstück einzigartig oder selten ist.
📄 Beispiel
Du möchtest Tesla-Aktien im Wert von $1,000 kaufen. Du hast keine $1,000 zur Hand, besitzt aber ein Gemälde, das diesen Betrag wert ist. Um $1,000 in bar zu erhalten, musst du das Gemälde verkaufen. Benötigst du das Geld sofort oder findest du keinen Käufer, der deinen gewünschten Preis zahlt, musst du es möglicherweise mit einem Abschlag verkaufen. Ein Gemälde ist daher kein besonders liquider Vermögenswert.
📄 Hinweis
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Was ist eine hohe Marktliquidität?
Es gibt mehr Käufer und Verkäufer, sodass Transaktionen leichter durchgeführt werden können. Dadurch ist es wahrscheinlicher, dass du handeln kannst, wenn du möchtest. Eine höhere Liquidität steht in direktem Zusammenhang mit einem kleineren Kauf-Verkauf-Spread, da mehr Marktteilnehmer, Käufer und Verkäufer vorhanden sind.
Was ist eine niedrige Marktliquidität?
Es gibt weniger Käufer und Verkäufer, sodass Transaktionen schwieriger durchgeführt werden können. Du kannst deine Aktien möglicherweise nicht zum gewünschten Zeitpunkt verkaufen. Je weniger Käufer und Verkäufer vorhanden sind, desto größer ist der Kauf-Verkauf-Spread.